Die frohe Kunde – wie wir unsere Zwillingsschwangerschaft bekannt gegeben haben

Schwangerschaftsbekanntmachung

Wann sagt man eigentlich wem, dass man schwanger sei und wie will man das machen?

Diese Frage stellt sich wohl jede Schwangere. Ich war da nicht anders.

Am liebsten wollte ich mein Glück sofort der ganzen Welt mitteilen. Traute mich allerdings nicht. Es gab bereits zu viele Fehlgeburten in meinem Familien- und Freundeskreis.

Und warum sollte ausgerechnet ich soviel Glück haben?!

Wir haben es dann in vier Etappen unserem Umfeld mitgeteilt.

1. Die Eltern

Zuerst den Eltern, da waren wir in der 8. Schwangerschaftswoche.

Die Mutter des werdenden Papas hatte gerade ihren Bruder verloren.

Wir saßen auf ihrem Sofa und hörten von ihrem großen Verlust. Der werdende Papa sagte darauf hin: „Wenn einer geht, kommen zwei neue.“ „Ja, wo kommen die denn?“ „Bei uns.“ Erst da hat sie es verstanden.

Meine Eltern kamen am nächsten Tag zu Besuch. Auf die übliche Frage „Wie geht es euch?“ Antwortet der Papa in spe: “ Mir gut, aber deiner Tochter…“ „Was hat sie denn?“ Meine Antwort: „Mir ist übel“ „Was falsches gegessen?“ Da konnte ich schon nicht mehr aufhören zu grinsen. „Nein, ich bin schwanger!“

Da waren sie ganz aus dem Häuschen.

2. Die restliche Familie

Weihnachten stand vor der Tür und obwohl wir die 12. Woche noch nicht hinter uns hatten, wollten wir es den Geschwistern nun auch mitteilen.

Wir nutzen das Familientreffen an den Feiertagen um die frohe Kunde mitzuteilen. Zur Ansprache vor dem Essen verkündete der zukünftige Papa den Familienzuwachs. Freudentränen flossen, meine Schwägerin konnte es kaum glauben. Meine Cousine sprang vom Tisch, sie freute sich so sehr.

3. Die wichtigsten Freunde

An unsere Freunde verschickten wir folgendes Foto als Bilderrätsel.

Bekanntmachung Zwillingsschwangerschaft
Bekanntmachung unserer Zwillingsschwangerschaft

Die Reaktionen kamen schnell. „Du bist schwanger!“ „Du bekommst Zwillinge!“ Der ein oder andere brauchte noch einen kleinen Anstupser. „Zähl mal die Herzen.“

Alle freuten sich wahnsinnig. War bei uns damit doch nicht mehr zu rechnen.

4. Dem Arbeitgeber und den Kollegen

Es war der erste Arbeitstag im neuen Jahr. Und ich war in Woche 12.

Ich bat meine Chefin um ein Gespräch. Sie hatte sich den Jahresstart sicher anders vorgestellt. Zudem war ich erst seit einem Monat in dieser Abteilung.

Aber sie freute sich mit uns und verhielt sich super.

Den Kollegen hatte ich es ganz witzig erzählt. Sie dachten erst, dass ich gekündigt hätte oder in eine andere Abteilung gehe.

„Ich muss euch mitteilen, dass mein Aufenthalt bei euch kürzer sein wird als gedacht. Ich werde ab Mitte März neue Aufgaben übernehmen. Und mich auf die Rolle als Mama vorbereiten.“

Als es dann raus war, und alle Bescheid wussten, war ich froh. Und von heute auf morgen konnte ich meinen Bauch nicht mehr einziehen. Plötzlich sah man die Schwangerschaft.

War es bei euch auch so?

Wie habt ihr es denn euren Lieben erzählt?

Hinterlasst gern euren Kommentar.

Braucht ihr noch Ideen für die Bekanntgabe der Schwangerschaft? Dann schaut euch gern diese Pinterest Pinnwand an.

Nächste Woche dann: wir kaufen ein Kinderzimmer oder wie ich es nenne, Mutti bekommt eine Panikattacke

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