Advent, Advent ein Lichtlein brennt – unsere Weihnachtstraditionen

unsere Weihnachtstraditionen

Weihnachten, das Fest der Liebe und das Fest der Traditionen.

Ich liebe Weihnachten – schon immer. Die Traditionen, Rituale und Gebräuche. Nicht erst jetzt mit den Kindern. In den nächsten Jahren werde ich Weihnachten vermutlich noch mehr lieben, wenn die Augen der Twins erstrahlen.

Jetzt mit eigener Familie kommt jedoch die Frage auf, bleiben wir bei unseren Traditionen mit denen wir groß wurden oder schafften wir uns neue?

Die Vorweihnachtszeit beginnt bei mir nach Totensonntag. Da wird der liebe Mann auf den Dachboden gejagt, um die Kisten runter zu holen. Dann muss als erstes der Adventskranz gebastelt werden. Die Krippe wird entstaubt und hier und da werden weihnachtliche Dekorationen im Haus verteilt. So bin ich groß geworden.

Adventskranz
Unser Adventskranz

Eine Tradition die wir uns geschaffen haben, ist: Am dritten Adventswochenende fahren wir nach Goslar (Harz) zum „Weihnachtlichen Rammelsberg“ – ein Weihnachtsmarkt im Bergwerk. Dieses Jahr das erste Mal mit den Twins. Und es war herrlich. Diese Tradition wird bleiben.

Weihnachtlicher Rammelsberg
Helmpflicht unter Tage – Weihnachtlicher Rammelsberg

Der Weihnachtsbaum wurde in meinem Elternhaus erst Heiligabend geschmückt. Diese Tradition habe ich übernommen. Ich freue mich, wenn zukünftig die Twins nach der Kirche ins Wohnzimmer stürmen und den geschmückten Weihnachtsbaum mit den Geschenken darunter sehen.

Weihnachtsbaum mit unserem Labradoodle
Weihnachtsbaum mit unserem Labradoodle

Da sind wir schon bei einer weiteren Tradition, die ich bereits die letzten Jahre allein fortgeführt habe – das Krippenspiel. Meine Familie kommt schon seit Jahren nicht mehr mit. Für mich aber ein fester Bestandteil meines Weihnachtsfestes. Dieses Jahr finde ich die Twins dafür noch zu klein. Halte die Tradition, gerade mit Blick auf den Grund dieses Festes für wichtig. Weihnachten feiern wir schließlich als kirchliches Fest – Jesus Geburt.

Heiligabend bin ich bisher nie ohne meine Eltern gewesen. Die Vorstellung, dass sie an diesem Abend alleine zu Hause sitzen, ist für mich unerträglich. Mein lieber Mann blieb dann gern zu Hause auf dem Sofa. Er ist kein Grinch, aber auch kein Weihnachtsfan. Für ihn sind es eigentlich nur ein paar freie Tage. Doch, wie wollen wir den Heiligen Abend mit den Twins gestalten?

Dieses Jahr kommen meine Eltern zu uns. Doch was wird es zu Essen geben? Meine Mutter kochte immer Hochzeitssuppe und Ragout Fin mit Blätterteig. Bei uns wird es Gänsebrust geben. Ist das der Beginn einer neuen Tradition, oder werden wir das jährlich wechseln? Ich bin schon gespannt.

Und dann das schwierigste Thema: Geschenke. Viele Kinder wissen heute gar nicht mehr warum wir Weihnachten feiern. Sie wissen nur, dass es viele Geschenke gibt – wie furchtbar.
Die Twins sollen auch Geschenke bekommen, gar keine Frage. Hier wird es jedoch unsere Aufgabe sein, den Kindern den Wert eines Geschenkes unabhängig seines Preises nahe zu bringen. Denn es geht um die Geste. Wir haben für uns bereits entschieden, dass sie von uns nur Kleinigkeiten bekommen. Sie sollen nicht überfordert werden mit der Masse an Geschenken. Sie sollen diese auch genießen können. Daher stellen wir uns Geschenke vor, wie eine Holzeisenbahn oder eine Holzmurmelbahn.

Mit meinen Mann waren wir uns von Anfang an einig, dass wir uns nur eine Kleinigkeit zum auspacken schenken. Zusätzlich wird an Weihnachten immer ein Wochenende gebucht, an dem wir gemeinsam weg fahren. Daran halten wir auch mit Kindern fest. Die Kleinigkeit wird auch bleiben, denn ich möchte, dass die Kinder an den Weihnachtsmann glauben. Und wie soll man erklären, dass wir artig waren, aber keine Geschenke bekommen?! *Zwinker*

Doch wann die Bescherung machen? In meiner Kindheit gab es die Geschenke nach dem Essen. Aber ganz ehrlich, richtig genießen konnten wird das Essen als Kinder nicht. Zu aufgeregt waren wir. Mal sehen, wie wir das in den nächsten Jahren gestalten. Welches Ritual wir für uns wählen werden.

Vornehmen können wir uns viel, was am Ende tatsächlich wird – abwarten. Welche Traditionen oder Rituale habt ihr? Ich bin gespannt und freue mich auf euren Kommentar.

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