Namenssuche für die Twins

Die Wahl der Vornamen

Die Namenssuche kann eine spannende Zeit während der Schwangerschaft sein. Bei uns ist es nun ein Jahr her, dass wir für unsere Twins Namen suchten.

Namensvorstellungen aus der Vergangenheit

Ich hatte in meiner Jugend immer eine konkrete Vorstellung wie meine Kinder mal heißen sollten. Ich würde ein Pärchen haben. Der Name des Jungen sollte Joel sein. Auf einer Kinderfreizeit die ich in meiner Jugend betreute, gab es einen Jungen mit diesem Namen. Er war so süß. Das stand für mich für viele Jahre fest. Und was soll ich sagen, keiner der Jungs heißt so. Auch für ein Mädchen hatte ich einen Namen im Kopf – Lara. Ganz konkret, da war nichts dran zu rütteln.

Funfact: Den Jungen von damals traf ich zweimal wieder. Einmal als Teenager und später als jungen Erwachsenen. Er wurde mein Azubi. Der Name seiner Freundin zu dieser Zeit – Lara. Zufall?! Oder Schicksal?!

Sollten es doch zwei Mädchen werden, da hatte ich dann auch einen zweiten Namen im Kopf – Mia.

Die Suche beginnt

In den ersten Wochen meiner Schwangerschaft sagte mir meine Intuition, es sind zwei Mädchen.

Doch die Namen, die ich mir seit Jahren vorgestellt hatte, passten plötzlich nicht mehr. Über Nacht hatte ich einen ganz anderen im Kopf. Dieser ließ mich überhaupt nicht mehr los. Ich kann mich nicht erinnern, ihn irgendwo gehört oder gelesen zu haben. Aber er war da.

Dann die Nachricht, es werden zwei Jungs. Also alles auf Anfang. Der werdende Papa hatte zwei Anfangsbuchstaben im Kopf. „Ma“, so beginnt sein Name und auch der seines Vaters. Vier Namen waren schnell gefunden, richtig zu sagte mir keiner. Noch dazu mussten sie zu beiden Nachnamen passen. Denn von heiraten war da noch gar keine Rede. Und ich würde nicht anders heißen als meine Kinder.

Wir suchten weiter. Wie viele Menschen man unsympathisch findet, merkt man erst, wenn man Namen für die eigenen Kinder sucht.

Die ersten Bewegungen waren zu spüren und noch war kein Name zu finden. Daher wurden sie erstmal Kind 1 und Kind 2 genannt.

Von der Idee mit den Anfangsbuchstaben waren wir mittlerweile abgerückt – zum Glück.

Die beliebtesten Vornamen 2017 Quelle: Elterngeld.de
Die beliebtesten Vornamen 2017

Was waren unsere Kriterien

Im Internet fanden wir tausende Namen. Das kann Segen und Fluch zu gleich sein. Es kamen ein paar in die engere Auswahl. Wir wussten es sollten klassische Namen sein. Nichts exotisches. Auch sollte es nur ein Name sein, Zweitnamen wollten wir keine. Das einer unter den Top 10 war, störte uns nicht.

Zu jedem Namen ordnet man Verhalten und Charakter Eigenschaften zu. Das Verhalten der Kinder im Bauch soll laut Hebamme so bleiben. Das haben wir ebenfalls berücksichtigt. Und wir können jetzt nach sechs Monaten sagen. Es passt.

Für die Wahl der Namen war uns auch wichtig. Das sie zusammen passen. Aber nicht wie Ying & Yang oder Ping & Pong. Sie sollten individuell sein. Als Zwilling wird man ja sowieso ständig verglichen.

Es gibt viele Möglichkeiten Namen für Zwillinge oder Geschwister zu finden. Die selben Anfangsbuchstaben, gleiche Anzahl Silben oder Buchstaben. Wir haben dies bewusst nicht so gemacht. Das ist jedoch jedem selbst überlassen und es gibt hier kein richtig oder falsch, sondern nur ein passt zu uns oder nicht.

Die Namen sind gefunden

In unserem Babymoon drehte sich „Kind 1“. Er war die ganze Zeit der Aktivere und bekam damit den ersten Namen auf den wir uns geeinigt hatten. Lediglich die Schreibweise war noch offen.

Für Kind 2 war es deutlich schwieriger. Aber nach ein paar Tagen unter der Sonne knickte der werdende Vater ein.

Da der Nachname durch eine baldige Hochzeit nun auch feststand, musste nur noch die Schreibweise von Kind 1 geklärt werden. Und hier habe ich berühmte Namensvettern zur Hilfe genommen. So nach dem Motto: der Fußballer wird so geschrieben und der Sänger so. Wer soll denn Vorbild sein? Und damit hatte ich ihn.

So hatten wir also die Namen für unsere Twins gefunden. Papa für Kind 1 und Mama für Kind 2.

Da wir nicht wussten, ob sie eineiig oder zweieiig sein würden, hatten wir von Anfang an entschieden sie nach Farben zu sortieren. Einen Grünen und einen Blauen. Und wir waren uns auch da schnell einig, welche Farbe zu welchem Namen passt.

Namen bekannt geben, oder nicht?

Wir machten aus den Namen kein Geheimnis. In der 22. Schwangerschaftswoche wussten Freunde und Familien wie die Kinder heißen werden und welche Farbe wem zugeordnet wurde.

Ich kann verstehen, wenn man die Namen für sich behält. Es gibt ja immer Menschen, die ihren Senf dazu geben müssen und ausgerechnet zu dem gewählten Namen eine negative Geschichte erzählen müssen. Wir hatten Glück. Niemand hatte etwas zu meckern.

Funfact: Wenn wir heute von Kind 1 und 2 sprechen ist es übrigens umgedreht. Da wir jetzt vom erst und zweit Geborenen sprechen.

Wie habt ihr eure Namen gewählt? Seid ihr besonders vorgegangen? War für euch die Ähnlichkeit der Namen wichtig? Oder braucht ihr noch Inspiration? Dann hier die Top 500 der beliebtesten Vornamen.

Ich freue mich auf euren Kommentar.

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