Ein Weltrekord für Hebammen

Hebamme

Werbung ohne Auftrag

Da bin ich dabei! Für mich ist es Ehrensache und ein Herzensprojekt.

Doch um was geht es genau? Die Geburtshilfe leidet seit Jahren unter immer schlechteren Bedingungen. Die Politik macht hier die Augen zu. Und unternimmt nichts. Jetzt liegt es an uns für Aufmerksamkeit zu sorgen. Und das mit ganz wenig Aufwand für jeden einzelnen. Geplant ist der längste Brief der Welt. Benötigt werden 5km bis zum 15.9.. Die Bedingungen sind einfach. Es muss ein Handgeschriebener Brief in Din A4 sein. Inhaltlich ist alles rund um die Hebammenleistung erlaubt. Es kann ein Dankesbrief, ein Wutbrief oder ein Erfahrungsbericht sein. Die genauen Bedingungen könnt ihr bei Storchenfonds.org nachlesen. Und dann muss es nur noch zur Post. Euren Brief könnt ihr an:

Familymag-Media
Bartholomäusstr. 51a
48231 Warendorf-Einen

versenden.

Ein noch leeres Blatt Papier
Ein noch leeres Blatt Papier

Warum ist es für mich ein solches Herzensprojekt?

Weil ich meiner Hebamme so unfassbar dankbar bin. Sie hat mich in meiner Schwangerschaft und auch danach toll begleitet und ich will sie nicht missen.

In der Schwangerschaft besuchte sie mich alle vier Wochen. Sie hatte stets ein offenes Ohr für mich und zeigte mir jedesmal die Herztöne meiner Twins. Als mir das Wasser und die Hände schoss kam sie zusätzlich und half mir mit Akupunktur. Ohne sie hätte mir mein Ring am Hochzeitstag wohl nicht gepasst.

In ihrem Geburtsvorbereitungskurs wurden wir auf die Geburt und die erste Zeit danach vorbereitet. Sie hat sich für alle Fragen Zeit genommen und den Kurs individuell auf uns Teilnehmer zu geschnitten.

Nach der Geburt war ich mit meinen Twins 14 Tage in der Klinik. Da ich selbst nur Begleitperson war, machte sie den Hausbesuch sogar im Krankenhaus. Kontrollierte meine Narbe. Gab mir sofort Tipps zur Steigerung meiner Milchmenge.

Bei ihrem Rückbildungskurs merkte ich das erste Mal seit langer Zeit, dass es da doch noch irgendwo Muskeln geben musste.

Aber ganz besonders danke ich ihr für die Betreuung zu Hause. Sie kam nach der Entlassung der Twins jede Woche zu uns. Kontrollierte ihren Nabel, wog die Beiden, half mir beim Stillen. Sie zeigte mir die richtige Technik, gab mir Tipps um von Fläschchen und Stillhütchen weg zu kommen. Ohne sie hätte ich es nicht geschafft.

Bei meinem ersten Milchstau mit Abszess hatte sie das richtige Mittel zur Hand.

Und auch Monate später, als sich ein Milchgang zu setzte, half sie mir per WhatsApp auf die richtige Spur.

Vier Seiten für den Weltrekord
Vier Seiten für den Weltrekord

Aber auch den Hebammen im Klinikum möchte ich danken. Ich lag so viele Tage dort. Und sie haben sich gut um mich gekümmert. Unter der Geburt hatte ich eine nette und witzige Hebamme.

Ich finde es unglaublich schade, dass Hebammen keine Werbung für sich machen dürfen. Wobei sie haben das gar nicht nötig, sie sind auch so ausgebucht. Es gibt schon viel zu wenige. Viele Frauen werden abgelehnt. Ich habe mich in der 13. Woche um meine Hebamme bemüht. Und das war schon sehr knapp. Ich bin froh, dass meine Hebamme mich betreute. Auch, wenn ich ausserhalb ihres Gebietes wohne.

Ich hoffe nur, dass es diesem Beruf nicht noch schwerer gemacht wird. Wir brauchen Hebammen! Sowohl die freien Hebammen die in der Vor- und Nachsorge für uns Frauen, aber auch für die Männer und Kinder da sind. Und wir brauchen die Hebammen in den Kliniken. Die mit ihrer Erfahrung uns Frauen zu einer Selbstbestimmten Geburt verhelfen.

Wie sind eure Erfahrungen mit Hebammen?

Seid doch so lieb und helft mit bei diesem Weltrekord für Hebammen.

Ein Weltrekord für Hebammen 📸 rundfux.com
Ein Weltrekord für Hebammen 📸 rundfux.com